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Gesicherte Türen und Fenster sind eine gute Sache: Sie schaffen eine Hürde, die Eindringlinge zumindest einige Minuten aufhält. Viele Einbrecher verlassen dann den Tatort. Doch was hilft, wenn der Eindringling bereits im Laden oder Büro, in der Wohnung oder im Haus steht? Wer über einen laufenden Einbruchsversuch informiert sein will, braucht ein elektronisches Alarmsystem. Rundum-Schutz für ein Gebäude besteht nämlich immer aus beidem: den mechanischen Maßnahmen und einer ergänzenden Alarmanlage.

So gehen Sie vor, wenn Sie Ihre Gewerbe- oder Privaträume sichern möchten:

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1. Einbruchsrisiken prüfen

  • Wohne ich im Erdgeschoss mit gut erreichbaren Fenstern?
  • Ist mein Balkon leicht zu erklettern?
  • Liegt mein Ladengeschäft in einer Nebenstraße oder zum Hof?
  • Steht das Bürogebäude nachts komplett leer?
  • Ist das Gebäude über Keller oder Terrasse zugänglich?

Die meisten Mieter und Eigentümer wissen recht genau, wo sich typische Schwachstellen befinden. Wenn nicht, können sie die Risiken leicht identifizieren, zum Beispiel zusammen mit der Polizei oder Sicherheitsexperten. Bei den meisten Sicherheitsunternehmen - zum Beispiel bei Verisure - ist diese Prüfung vor Ort gratis. Als Daumenregel gilt: Fenster und Türen bis zu einer Höhe von drei Metern sichern. Im Mehrfamilienhaus zählen die Eingangstüren zu den Wohnungen ebenfalls dazu.

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2. Schwachstellen mechanisch sichern

Ungesicherte Türen und Fenster lassen sich in Sekunden aufhebeln oder aufdrücken. Dann ist der Einbrecher schnell im Gebäude und geht nur ein geringes Risiko ein, selbst entdeckt zu werden. Mechanischer Schutz wie Pilzkopfbeschläge, Sicherheitsglas, Türriegel oder abschließbare Fenstergriffe verlängern zumindest die Zeit, die für einen Einbruch aufgewendet werden muss – und verhindern ihn damit oft. Viele Sicherheitslösungen sind bereits direkt in die Türen und Fenster eingebaut, andere können Bewohner leicht nachrüsten.

Achten Sie beim Kauf auf die verschiedenen Widerstandsklassen nach DIN EN 1627: Die Polizei empfiehlt mindestens RC 2. So gekennzeichnete Sicherungslösungen verhindern mindestens drei Minuten lang, dass ein Einbrecher Türen oder Fenster einfach aufhebelt.

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3. Alarmanlage für den Rundum-Schutz

Elektronische Alarmsysteme greifen, wenn die mechanische Sicherung versagt – und das ist immerhin in zehn bis zwanzig Prozent der Einbruchsversuche so. Detektoren an Türen und Fenstern, aber auch Bewegungsmelder geben Bescheid, sobald jemand das Gebäude betritt und die Alarmanlage nicht entschärft. Das gilt übrigens auch, wenn jemand nur den Code vergessen hat oder ein Tier den Erschütterungssensor auslöst.

Solche Fehlalarme fallen jedoch schnell auf: Die Anbieter der Systeme sind nämlich verpflichtet, einen Einbruchsversuch zu verifizieren und erst dann Alarm zu schlagen. Direkte Ansprache, Schutznebel oder die Polizei vertreiben dann den Einbrecher.

Ein weiteres Plus der elektronischen Systeme: Alarmanlagen können zusätzlich noch andere Risiken absichern, zum Beispiel Brände oder Wassereinbrüche melden.

Um zur Eingangsfrage zurückzukommen: Können also mechanische Sicherheitslösungen Einbrüche verhindern? Ja, sogar sehr oft. Es bleibt allerdings ein Restrisiko, dass es der Einbrecher tatsächlich ins Gebäude schafft. Dann schlägt die Stunde der elektronischen Sicherheitslösung: Alarmsysteme erkennen Einbruchsversuche recht sicher und vertreiben den Eindringling. Zusammen mit den mechanischen Sicherheitsvorkehrungen bieten sie echten Rundum-Schutz.